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Prüfung, um in Deutschland einen medizinischen Beruf ausüben zu können

Deutschland ist ein Land, das für seine konstruktive Ausbildung bekannt ist, und es ist das ideale Land für viele angehende junge Medizinstudenten. Daher sind die Zulassungskriterien für die Ausübung des Arztberufs in Deutschland nicht einfach. Jeder Absolvent aus dem Ausland muss einen zertifizierten MBBS-Abschluss vorweisen können, einschließlich eines einjährigen Praktikums. Außerdem müssen sie bei der Ärztekammer ihres Heimatlandes registriert sein und über Deutschkenntnisse auf B2- oder C1-Niveau verfügen, um eine Approbation oder Berufserlaubnis zu beantragen. Die Approbation ist eine Zulassungsprüfung, die von der obersten staatlichen Gesundheitsbehörde ausgestellt wird und in den meisten Ländern unbefristet gültig ist, während die Berufserlaubnis zeitlich begrenzt ist, in der Regel auf zwei Jahre, und nur in dem Staat ausgeübt werden darf, in dem die Zulassung erteilt wurde.

Das Genehmigungsverfahren ist recht langwierig und erfordert einige zusätzliche Nachweise: Ein deutsches Sprachzertifikat auf B2-Niveau ist erforderlich, und der Medizinstudent muss je nach Bundesland eine der folgenden Prüfungen ablegen. Die eine ist der “Patientenkommunikationstest”, der die Fähigkeit zur Kommunikation mit Patienten prüft; die andere ist die “Fachsprachprüfung”, die den medizinischen Wortschatz prüft. Nachdem Sie diese Sprachtests bestanden haben, überprüfen die Zulassungsbehörden die eingereichten Ausbildungsnachweise, um festzustellen, ob sie den deutschen Standards gleichwertig sind. Wenn Sie als gleichwertig eingestuft werden, erhalten Sie sofort Ihre Approbation; wenn nicht, müssen Sie die Fachsprachprüfung ablegen. In dieser Prüfung werden Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in Allgemeinmedizin, Chirurgie, Pharmakologie usw. geprüft. Die Fachsprachenprüfung umfasst eine Kombination aus mündlichen und praktischen Teilen sowie eine Patientenpräsentation. Sie umfasst auch rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Ausübung der Medizin und dauert 60-90 Minuten.

Das Medizinstudium in Deutschland dauert 6 Jahre und umfasst 48 Wochen kontinuierliche praktische Ausbildung. Nach den 6 Studienjahren können die Studenten eine Facharztausbildung beginnen. Es gibt verschiedene Assistenzarztprogramme für deutsche und internationale Ärzte in unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen. Die Dauer der Facharztausbildung variiert und die Facharztausbildung findet als Vollzeitausbildung in einem öffentlichen oder privaten Krankenhaus statt. Die Ausbildung wird von ausgewiesenen Fachärzten mit besonderer Weiterbildungsermächtigung betreut. Die Anstrengungen während der Prüfungs- und Praktikumsjahre lohnen sich, denn Deutschland bietet ein weltweites Netzwerk von Fachärzten und ist damit eine ideale Wahl für Medizinstudenten.

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