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Etikette im täglichen Leben

In Ihrer neuen Position werden Sie mit zahlreichen deutschen Kollegen und Kunden in Kontakt kommen. Mit den folgenden Tipps gewinnen Sie sowohl in der verbalen als auch in der nonverbalen Kommunikation.

Der Kommunikationsstil in Deutschland wird im Allgemeinen als direkt angesehen, Emotionen spielen in Gesprächen selten eine Rolle. Seien Sie also nicht schockiert, wenn Sie von Ihren Kollegen erwarten, dass sie ihre Bedenken oder ihre Meinung in der Diskussion schnell und ohne viel Smalltalk äußern. Da Ihre Kollegen geradeheraus mit Ihnen sprechen, werden sie den Wert darin sehen, dass auch Sie Ihre Gedanken mitteilen können.

Bestimmte Richtlinien der Direktheit müssen außerdem bei der Festlegung von Telefonentscheidungen beachtet werden, die eine Arbeitskultur von Deutschland wären: Achten Sie darauf, Ihren Nachnamen zu verwenden, wenn Sie den Hörer abnehmen. Ebenso sollten Sie höflich sein, wenn Sie jemanden anrufen, mit dem Sie nichts zu tun haben. In Deutschland sollten Sie Ihren Partner auf jeden Fall sehen.

Immer mehr Chefs in Deutschland bieten anpassbare Arbeitszeiten an. Wenn Sie feste Arbeitszeiten haben, sollten Sie auf Zuverlässigkeit setzen. Wenn Sie zu spät kommen, rufen Sie Ihren Partner kurz an und entschuldigen sich.

Pünktlichkeit bei Zusammenkünften oder Arbeitstreffen ist ebenfalls wichtig. Eine angemessene Anfangs- und Endzeit ist für die deutsche Gesellschaft von Bedeutung. So gibt es in Deutschland eine Neigung, bei Zusammenkünften zu verlangen, dass man sich an den Plan hält.

In Deutschland ist es unüblich, unangemeldet in die Arbeitsumgebung anderer Partner zu gehen, um große Themen zu besprechen. Die Annahme von unerwarteten Anfragen, die ohne Vorwarnung erledigt werden sollen, ist ideal, um zu sehen, ob der Partner zu einem Gespräch bereit ist.

Im Berufsleben kommt der richtigen Begrüßung und Anrede einer Person eine große Bedeutung zu. Wenn Sie z. B. mit weiteren Mitarbeitern oder mit Ihren Vorgesetzten zusammenarbeiten, sollten Sie sich auf die richtige Anrede einstellen.

Im fähigen Leben haben „Sie“ sicher Bedürfnisse. Wenn die Person, die Sie betreuen, einen Titel hat, zum Beispiel einen Doktortitel, sollten Sie sie zusätzlich zu ihrem Nachnamen mit diesem Titel ansprechen. Das kann eine ehrenvolle Anrede sein wie „Herr Doktor Müller“ oder „Frau Doktor Müller“. In Deutschland sind die Anrede mit dem Vornamen und die Verwendung des Duzens im Allgemeinen etwas für Freunde und Familie. Wenn Ihnen ein Kollege das „Du“ anbietet oder Ihnen die Ablehnung des Doktortitels zugesteht, sollten Sie dies auf jeden Fall anerkennen. Dies geschieht, um die Person wohlwollend zu machen. Nehmen Sie zu Beginn wahr, wie sich die Leute vorstellen und folgen Sie Ihrem Vorbild.

Bitte beachten Sie: Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern ist das „Duzen“ bei der Arbeit in Deutschland nicht gewährleistet, um zu suggerieren, dass eine sehr arrangierte Beziehung eine Arbeitskultur in Deutschland ausmachen muss. Für manche Deutsche sind Privat- und Berufsleben immer noch rigoros voneinander getrennt.

In Deutschland verschlingen die einzelnen Assoziationen am Arbeitsplatz den größten Teil des Tages, um zustande zu kommen. Daher ist es nicht immer leicht, das richtige Gesprächsthema zu finden. Über einen längeren Zeitraum hinweg werden Sie Energie für ein freundliches, lockeres Gespräch aufbringen. Da verschiedene Deutsche keine begnadeten Schwätzer sind, arbeiten Sie am allgemeinen Arbeitsbereich und gleichzeitig an der Beziehung zu Ihren Partnern.

In Deutschland sagt man im Allgemeinen „Hallo“ oder „Guten Tag“, um jemanden einzuladen. Wenn man annimmt, dass man in Bayern ist, ist „Grüß Gott“ im Gegensatz zu „Hallo“ sehr angebracht. In Norddeutschland kann man Menschen mit dem naheliegenden „Moin“ ansprechen.

Beim Small Talk mit Deutschen geht es nicht darum, sich als besonders witzig oder gebildet darzustellen. Vielmehr geht es darum, sich mit anderen Menschen freundlich zu unterhalten und durch das Gespräch einen Kontakt herzustellen. Wenn es um berufliche Angelegenheiten geht, sorgt der Smalltalk für ein entspannendes Element. Fangen Sie also besser nicht an, Witze zu erzählen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und achten Sie darauf, was Sie hören. Beteiligen Sie sich dann an dem Gespräch und beziehen Sie sich auf die Aussagen Ihres Gegenübers.

Die Deutschen sprechen beim lockeren Plaudern gerne über angedeutete „Alltagsthemen“. Diese Schwerpunkte werden so genannt, weil sich jeder eine ganze Weile damit beschäftigen kann. Sport, Reisen oder andere Hobbys können zu den Gesprächsthemen gehören. Sie sollten sich bemühen, kontroverse Themen zu vermeiden. Dazu gehören Verwaltungsangelegenheiten und Religion ebenso wie Fragen nach dem Gehalt oder Einkommen der Personen, mit denen Sie sich unterhalten. Ein Gespräch unter engen Freunden wäre ein besserer Ort für diese Themen. Beim Smalltalk sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass Sie körperlichen Abstand halten und einen angemessenen Ton gegenüber Ihren Gesprächspartnern anschlagen. Verhaltensweisen wie das Umarmen einer anderen Person und das Küssen auf die Wange sind Freunden und Familienmitgliedern vorbehalten und daher in der Regel in Arbeitssituationen nicht angebracht.

Die Teilnahme an Betriebsfeiern und Ausflügen gehört in Deutschland zur Unternehmenskultur. Dazu gehört zum Beispiel die alljährliche Weihnachtsfeier mit den Kollegen. Generell steht bei Ausflügen und Betriebsfeiern der soziale Aspekt und das Miteinander im Vordergrund, das in Deutschland als Unternehmenskultur verstanden wird. Berufliche Belange erwarten bei diesen Anlässen nur selten einen Platz. Die Nichtteilnahme an Betriebsausflügen und -feiern kann unter Umständen eindeutig als mangelndes Interesse am Team oder am Unternehmen entlarvt werden.

Neben den jährlichen Betriebsfesten findet im Frühjahr, je nach Region, ebenfalls eine Kirmesfeier im Verein statt. Vor allem in den Kirmesburgen an Rhein und Main ist das Abhalten einer kleinen Feier im Unternehmen außergewöhnlich üblich. Während es in Köln in der Regel üblich sein wird, dass die Kollegen an Karneval verkleidet im Büro erscheinen, wäre ein solches Verhalten in einer anderen Region, etwa in Bayern, unangemessen.

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