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Deutsche Sozialversicherung

Deutschland hat ein gut ausgebautes System von Sozialversicherungsbeiträgen. Wenn Sie in Deutschland sozialversicherungspflichtig arbeiten, sind Sie in der Regel Mitglied in diesen fünf gesetzlichen Versicherungen:

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Arztbesuche sowie für viele Medikamente und therapeutische Maßnahmen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet eine Grundsicherung, wenn Sie aufgrund von Krankheit dauerhaft pflegebedürftig sind. Sie betrifft in der Regel ältere Menschen.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Arbeitnehmern nach dem Eintritt in den Ruhestand eine Rente. Die Höhe der Rente bemisst sich, grob gesagt, vor allem nach dem Einkommen und der Anzahl der Jahre, die Sie in Deutschland gearbeitet haben.

Die gesetzliche Unfallversicherung trägt die Kosten für die klinische Behandlung und die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben nach einem Arbeitsunfall oder bei Berufskrankheiten.

Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung gewährt Arbeitslosen für einen bestimmten Zeitraum ein Arbeitsentgelt, wenn sie in den letzten zwei Jahren mindestens ein Jahr abgesichert waren und wieder Arbeit suchen. Darüber hinaus unterstützt die Bundesagentur für Arbeit(BA) Arbeitssuchende mit Beratungs- und Vermittlungsangeboten.

Für die Anmeldung bei der Sozialversicherung zahlen Sie einen angemessenen Anteil Ihres Arbeitseinkommens. Ihr Arbeitgeber zahlt ebenfalls einen festen Betrag. Ein Beispiel: Für die Teilnahme an der gesetzlichen Krankenversicherung fallen derzeit 14,6 Prozent Ihres Arbeitseinkommens an – davon zahlen Sie 7,3 Beitragsanteile und Ihr Arbeitgeber 7,3 Beitragsanteile.

Um die Überweisung des Geldes brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Ihr Arbeitgeber führt die Beiträge für alle fünf Sozialversicherungen direkt an die Versicherung ab.

Als Arbeitnehmer sind Sie natürlich individuell in der Renten-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung versichert. Es gibt keine unterschiedlichen Anbieter. Die Krankenversicherung ist ein Sonderfall. Als gesetzlich Versicherter können Sie sich aus einer Vielzahl von Versicherungen diejenige aussuchen, deren Vorteile Ihnen am meisten zusagen. Die allgemeine Bindungsquote ist bei allen Krankenversicherungen gleich. Allerdings verlangen einige Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, der in entsprechender Höhe vom Arbeitgeber des Arbeitnehmers gezahlt wird. Der typische Zusatzbeitrag lag im Jahr 2021 bei 1,3 Prozent für die Sozialversicherung.

 

Die Krankenversicherung ist auch in anderer Hinsicht ein Sonderfall: Wenn Sie ein bestimmtes Jahreseinkommen haben, sind Sie nicht verpflichtet, Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse zu sein. Sie müssen sich versichern, können aber auch einer privaten Krankenkasse beitreten. Dies ist im Jahr 2021 ab einem Jahresbruttoeinkommen von 64.350 Euro denkbar. In jedem Fall ist ein Wechsel von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung nicht ohne weiteres denkbar, dieser Schritt sollte vorsichtig gemacht werden.

Als Arbeitnehmer bekommen Sie einen Sozialversicherungsausweis mit einer Sozialversicherungsnummer zugeschickt. Bitte teilen Sie Ihrem Arbeitgeber diese Nummer mit. Bewahren Sie Ihren Sozialversicherungsausweis unbedingt auf, da Sie die Nummer immer wieder benötigen . Wenn Sie Ihren Sozialversicherungsausweis verlieren, können Sie bei der Deutschen Rentenversicherung einen Ersatz beantragen.

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