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Deutsche Einkommensteuer

Die wichtigste Steuer für Arbeitnehmer in Deutschland ist die Einkommensteuer. Sie zahlen Einkommensteuer auf alle Einkünfte eines Kalenderjahres – für Sie sind das wahrscheinlich vor allem Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Wenn Sie als Angestellter für ein Unternehmen arbeiten, brauchen Sie sich um die Einkommensteuer erst gar nicht zu kümmern. Denn: Ihr Arbeitgeber wird die Lohnsteuer von Ihrem Bruttolohn konsequent als Lohnsteuer einbehalten und für Sie an das Finanzamt abführen. Ihr Vorgesetzter wird sie ebenfalls an das Finanzamt abführen, den Solidaritätszuschlag und – wenn Sie Mitglied einer Religionsgemeinschaft sind, die Kirchensteuer erhebt – zusätzlich die Kirchensteuer. Außerdem hat er die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung vorausschauend von Ihrem Lohn abgezogen und abgeführt. Wie viel Ihr Arbeitgeber an Sie abführt und wie hoch Ihr Nettolohn ist, können Sie durchgängig auf Ihrer Lohn- oder Gehaltsabrechnung oder mit dem Einkommensteuerrechner Deutschland erkennen.

Dies gilt für alle Bürger im Grundfreibetrag in Deutschland. Bis zu diesem Betrag müssen Sie keine Steuern auf Ihr zu versteuerndes Einkommen zahlen. Im Jahr 2021 beträgt dieser Freibetrag 9.744 Euro, wenn Sie nicht verheiratet sind oder einen Partner haben. Für Verheiratete und Verpartnerte liegt er bei 19.488 Euro. Liegt das zu versteuernde Einkommen über den genannten Beträgen, müssen Sie darauf Einkommensteuer zahlen. Die Steuersätze bewegen sich zwischen 14 und 42 Prozent. Dabei gilt: Je höher Ihr zu versteuerndes Einkommen, desto höher der Steuersatz. Den Spitzensteuersatz von 45 % müssen Sie jedoch nur für ein verfügbares Arbeitsentgelt von mehr als 274.613 Euro pro Jahr zahlen, wenn Sie nicht verheiratet sind oder einen Partner haben. Für Verheiratete oder Verpartnerte gilt der höchste Steuersatz für ein Einkommen von über 501.462 Euro.

Nach Ablauf eines Kalenderjahres können Sie mit dem Lohnsteuerrechner prüfen lassen, ob Sie zu viel Lohn- oder Einkommensteuer gezahlt haben. Geben Sie dazu Ihre Einkommensteuererklärung ab. Mit den Angaben zu Ihren tatsächlichen Einkünften und finanziellen Belastungen kann der Staat dann prüfen, ob Sie einen Anspruch auf eine Erstattung haben. Im Allgemeinen lohnt es sich, die Steuererklärung auszufüllen: Wie aus den Angaben des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, hat die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger eine Ermäßigung erhalten. Insgesamt bekamen sie fast 1.000 Euro zurück.

Sie können die Steuererklärungsformulare bei Ihrem Finanzamt abholen oder von der Homepage Ihres Finanzamtes herunterladen und ausdrucken. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Ihre Steuererklärung online unter www.elster.de abzugeben. Wenn Sie z. B. die Steuerkombinationen III und V (3 und 5) gewählt haben oder Progressionsvorteile (wie Kranken-, Arbeitslosen- oder Elterngeld) von mehr als 410 Euro erhalten haben, sollten Sie Ihre Einkommensteuererklärung bis Ende Mai des Folgejahres beim Finanzamt einreichen. In der Steuererklärung geben Sie an, welchen Betrag Sie im Vorjahr erworben haben und wie viel Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer Ihr Arbeitgeber für Sie an das Finanzamt abgeführt hat. Der Arbeitgeber teilt Ihnen diese Angaben routinemäßig nach Ablauf des Kalenderjahres in einer gesonderten Bescheinigung mit. Sie übertragen die Angaben dann in Ihre Steuererklärung. Einige Ausgaben können mit dem Einkommensteuerrechner in Deutschland Ihren Steuersatz mindern. Diese geben Sie ebenfalls in Ihrer Einkommensteuererklärung an. Dazu gehören zum Beispiel:

Für einige Kosten sollten Sie tatsächlich einen Nachweis über die Ausgaben erbringen, indem Sie Duplikate der entsprechenden Quittungen vorlegen und nachweisen, dass die Ausgaben/Kosten zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember des betreffenden Jahres verursacht wurden. Wenn Sie jedoch eine in Deutschland steuerpflichtige Tätigkeit ausüben und Ihnen dafür im Vorjahr Kosten entstanden sind, können Sie diesen Steuerabzug ebenfalls geltend machen. Dazu sollten Sie ebenfalls eine Steuererklärung für das frühere Jahr abgeben. Die Steuerermäßigung gilt für das Jahr, in dem Sie in Deutschland Einkünfte erzielt haben.

Sie können Ihre Einkommensteuererklärung auch von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein mit Hilfe eines Einkommensteuerrechners in Deutschland erstellen lassen. Die Einschaltung eines Steuerexperten ist zwar kostenpflichtig, es lohnt sich aber – zum Beispiel bei komplizierten Einkommensverhältnissen – eher, die Hilfe zum Beispiel eines Lohnsteuerhilfevereins oder eines Steuerberaters in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie die Steuererklärung selbst in die Hand nehmen möchten, beantwortet das Finanzamt oder die Hilfe- und FAQ-Funktion auf der Elster-Website Ihre Fragen. Elster ist eine elektronische Struktur, mit der Sie Ihre Steuererklärung online an das Finanzamt senden können. Für eine umfassendere Beratung können Sie sich auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden, der Sie gegen eine geringe Gebühr auffordert oder die Steuererklärung für Sie ausgearbeitet hat. Andererseits haben Sie die Möglichkeit, eine PC-Software zu kaufen. Die Projekte leiten Sie dann durch die Steuererklärung und übermitteln die von Ihnen erstellte Steuererklärung an das Finanzamt.

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