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Gründungsarten

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen. Entweder Sie unterhalten ein Gewerbe oder Sie sind freiberuflich tätig. Es kommt darauf an, welche Art von Tätigkeit Sie ausüben. Ob Sie gewerblich oder freiberuflich arbeiten, hat Auswirkungen auf die Formalitäten und die Rechtsform Ihres Unternehmens.

Wenn Sie sich zum Beispiel mit einem Handwerksbetrieb oder einem Gewerbe selbstständig machen wollen, müssen Sie ein Gewerbe anmelden – und zwar an dem Ort, an dem sich der künftige Sitz Ihres Unternehmens befindet. Die Gründungsplattform erklärt, worauf Sie achten müssen.

Für bestimmte Tätigkeiten müssen Sie bestimmte Voraussetzungen für die Zulassung erfüllen. Für diese Situation spricht man von einem „erlaubnispflichtigen Gewerbe“. Erlaubnispflichtig kann unter anderem bedeuten, dass Sie bestimmte Genehmigungen einholen, eine Lizenz beantragen oder über berufliche Qualifikationen verfügen müssen.

Das gilt zum Beispiel für Handwerksbetriebe, Finanzdienstleister oder Pflegedienste, aber auch für eine ganze Reihe anderer Tätigkeiten. Für welche Regionen das gilt, können Sie auf dem Gründungsportal herausfinden.

Der BMWi-Behördenwegweiser zeigt Ihnen auch, wo Sie diese Formalitäten in Ihrer Region erledigen können.

In Deutschland werden einige wenige Tätigkeiten an „freie Berufe“ delegiert. Wer sich hier selbstständig macht, arbeitet in der Regel als Freiberufler. Dazu gehören z.B.:

Medizinische Berufstätigkeiten, zum Beispiel als Arzt

Beratende Tätigkeiten in den Bereichen Recht, Steuern oder Wirtschaft

Wissenschaftliche und technische Tätigkeiten, z. B. als Ingenieur

Informationsvermittelnde oder schöpferische Tätigkeiten, z. B. von Dolmetschern

erzieherische Tätigkeiten, zum Beispiel als Erzieherin.

Eine Übersicht über die Freien Berufe finden Sie ebenfalls auf dem Gründungsportal. Bei bestimmten Tätigkeiten ist eine Zuordnung zu den freien Berufen nur nach Prüfung im Einzelfall möglich. Ob Ihre Tätigkeit freiberuflich oder gewerblich ist, stellt das Finanzamt fest, bei dem Sie Ihr Projekt spätestens vier Wochen nach Beginn anmelden. Bitte beachten Sie auch, dass Sie für einige Berufe bestimmte Qualifikationen und Berufsabschlüsse vorweisen müssen.

Detaillierte Informationen zu Anforderungen, Steuern und Rechtsformen von Freiberuflern können auf der Website der Start-up-Plattform nachgelesen werden.

Jede Organisation in Deutschland hat eine Rechtsform. Die Rechtsform gibt einer Organisation den Rahmen für die Regelung von Rechtsangelegenheiten. Die Entscheidung, welche Rechtsform Sie für Ihre Organisation benötigen, hat weitreichende Konsequenzen – zum Beispiel darüber, wie viel Startkapital Sie benötigen und ob Sie persönlich für Ihre Organisation haften.

Im Gründungsportal finden Sie eine Übersicht über die in Deutschland regelmäßig genutzten Rechtsformen. Der Rechtsformfinder der Gründungsplattform kann ebenfalls hilfreich sein. Konkrete Informationen für Freiberuflerinnen und Freiberufler finden Sie auf der Website der Gründungsplattform.

Wir empfehlen, vor einer Entscheidung einen Rechtsanwalt oder Steuerberater zu konsultieren.

Sie werden auf verschiedene Weise der Chef Ihrer Organisation sein. Wir nennen ein paar davon:

Start-up: Wenn Sie ein neues Unternehmen gründen, können Sie es nach Ihren Vorstellungen entwickeln. Das bedeutet aber auch, dass Sie Ihr Vorhaben besonders sorgfältig planen sollten. Die meisten Organisatoren entscheiden sich für die Gründung eines weiteren Unternehmens.

Gründungen im Team: Gegenseitige Unterstützung und höheres Eigenkapital sprechen für die Gründung mit Partnern. Das Gründerportal erklärt, worauf Sie achten sollten.

Unternehmensnachfolge: Profitieren Sie von etablierten Strukturen und dem bestehenden Kundenstamm in einem Unternehmen, dessen Leitung Sie übernehmen. Die nächste Initiative und das Portal „Nachfolge in Deutschland“ bieten Ihnen Informationen und Unterstützung.

Das Franchising: Dieses Zusammenspiel wird vor allem von Einzelhandels- und Gastronomie-Marken genutzt, die ihr Verkaufsgebiet erweitern wollen, ohne eine eigene Filiale zu gründen. Der Deutsche Franchise-Verband und das Gründerportal zeigen auf, wie Sie Teil dieses Konzepts werden können.

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